Miso aus Gari

Miso sagt euch (noch) nichts? Eine herrliche Alternative zum klassischen Salz. Super für die nötige Würze in Suppen, Eintöpfen und Co. In Japan ist es besonders populär. Es gibt zig Versionen. Vor mittlerweile über einem Jahr habe ich ein Charge Miso mit Gari angesetzt. Gari ist grobes Maniokmehl, auch als Maniokgrieß bekannt, wird oft ähnlich… Miso aus Gari weiterlesen

Africa meets India – Chat masala mit Baobab

Es ist ja nicht so, als gäbe es in Afrika keine Mango und demzufolge auch kein Pulver von unreifen Mangos. Nichtsdestotrotz sortieren wir Amchuur, also das leicht säuerlichen Mangopulver, für unsere Gewürzmischung „Chat Masala goes Africa“ mal aus. Wer Chat Masala kennt, dem läuft gerade das Wasser im Mund zusammen. Eine geniale Mischung, weil sehr… Africa meets India – Chat masala mit Baobab weiterlesen

Safou-Sößle – afrikanische Pflaume mit ein paar Scharfmachern

Anpfiff: Langsam starten wir in die Safousaison. Daher hier eine Inspiration, wie sich die afrikanische Pflaume mediterran verarbeiten lässt. Pur essen ist natürlich erlaubt, aber ein wenig Abwechslung schadet ja nie. 250g afrikanische Pflaume, nicht zu süß bzw. noch nicht zu reif, dürfen also ruhig etwas säuerlich sein (haptisch gedacht: ergo keine leicht zerquetschbaren Früchte)… Safou-Sößle – afrikanische Pflaume mit ein paar Scharfmachern weiterlesen

Aquafabulöses Zatar – mittendrin statt nur oben drauf

Dass die Gewürzmischung Zatar trotz oder gerade wegen ihrer Schlichtheit (oft besteht Zatar nur aus Sumach, Sesam und Thymian) ein ähnlich guter Gaumenschmaus wie Dukkah ist, sollte euch hoffentlich bekannt sein. Wenn nicht, dann habt ihr dringenden Nachholbedarf. Für eure grobe ORIENTierung: Zatar ist für die nordafrikanische und arabische Küche praktisch unverzichtbar. Es wird meisten… Aquafabulöses Zatar – mittendrin statt nur oben drauf weiterlesen

Just another Sauerkraut-Version …

Je länger der Winter, je länger die Fermentation. Heute mal wieder was Gesalzenes, das hatten wir doch schon länger nicht mehr im Angebot hier. Wem klassisch Sauerkraut auf den Gaumensenkel geht, kann diese Version ja einmal versuchen: Ab auf die Baustelle. Raspelt einen kleinen Kopf Weißkohl, eine rote Zwiebel und eine Karotte. Schnappt euch aus… Just another Sauerkraut-Version … weiterlesen

MOHNdlandung – Der weiße Schimmel reitet zum Erbsentempeh

Das hier ist ein Beitrag der Kategorie „keine Ahnung, warum mich dieser Gedanke geritten hat“. Ich kann nur sagen, „es rockt“. Erbsen, Mohn und ’ne Prise Chili als Tempeh anzusetzen, ist nicht verfänglich, sondern kann zu nem leckeren Input führen. Irgendwas zwischen leicht nussig, leicht süßlich (frische Markerbsen benutzt, keine getrockneten) und scharf. Entwickelt hat… MOHNdlandung – Der weiße Schimmel reitet zum Erbsentempeh weiterlesen

Grüner Schockmoment bei Hirse-Brötchen

Zugegebenermaßen sind meine Backerfahrung mangels Interesse an Kuchen und Co. relativ überschaubar. Einige Erfahrungen, wozu wildes Drucheinanderwürfeln von diversen Resten führen kann, habe ich dennoch gemacht, eine solch grüne Begegnung (ohne das bewusste Beifügen von Wildkräutern etc.) ist mir bisher jedoch noch nicht untergekommen. Aber fangen wir von vorne an. Folgende Zutaten haben sich in… Grüner Schockmoment bei Hirse-Brötchen weiterlesen

Feines Granola aus Hafer und Buchweizen

Die Winterzeit legt Gemüseexperimente leider im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis. Wer rastet, der rostet aber, daher bedarf es ein paar anderer Küchentätigkeiten. Hoch im Kurs ist derzeit die Granola-Herstellung, u.a. weil die bisherigen Chargen im unmittelbaren Umkreis eine begeisterte Abnehmerschar gefunden haben. Hier die Zutaten für ein paar Portionen Hafer-Buchweizen-Frühstück: 250g Haferflocken Feinblatt… Feines Granola aus Hafer und Buchweizen weiterlesen

Mozz mir mal nicht rum – die Walnuss macht diesen Käs‘

Mozzarella ist ja ein eher unauffälliger Zeitgenosse hinsichtlich seines Geschmacks. Wer nach ein wenig „Gaumenfreuden-Tuning“ lechzt und nebenbei auch gerade keine Kuh zum Melken von ein paar Liter Milch zur Hand hat, dem möchte ich folgendes Experiment auf den Weg geben. Vorab: optimal wäre es, wenn ihr ein paar Böhnchen gekocht habt die Tage, denn… Mozz mir mal nicht rum – die Walnuss macht diesen Käs‘ weiterlesen

Lupine goes Cranberry-Granola – Glutenfrei aus Versehen

Meine Krux mit dem gekauften Granola – selbst wenn als „weniger Zucker“ deklariert – meine Herren und Damen, da hab ich das Gefühl, ich könnt mir auch gleich einen von diesen zuckersüßen Müsliriegeln zuführen. Höchstens erträglich nach einem Mix mit nem Päckchen weiterer Flocken… Daher hier der Bericht zu meinem Versuch mal eine Alternative zu… Lupine goes Cranberry-Granola – Glutenfrei aus Versehen weiterlesen

Safou – die afrikanische Pflaume im Scheinwerferlicht von Flora Obscura

Schon satt von der Avocado und auf der Suche nach einer Alternative? Dann guckt euch einmal diese Pflaume hier näher an, ein Prachtexemplar, oder? Wieder einmal Zeit für ein klein bisschen Warenkunde, darauf aufbauend können wir ja die nächsten Experimente am Herd starten. Die Safou, also die afrikanische Pflaume (Spezialisten kennen sie auch unter dem… Safou – die afrikanische Pflaume im Scheinwerferlicht von Flora Obscura weiterlesen

African Käse – Kern trifft auf Nuss

Ein „Statt-Parmesan“ mit leichtem Nigeria-Flavour gefällig? Paranüsse Mandeln Walnüsse zu gleichen Teilen in den Blitzhacker. Salz, Hefeflocken hinzu. Ja, das kommt dem Veganesen bis dahin alles sehr vertraut vor. Aber nun das Addon: ein Teelöffelchen Ogbono, gemahlener Kern der wilden afrikanischen Mango, der seines Zeichens ein von sich aus leicht käsiges Aroma .it sich bringt.… African Käse – Kern trifft auf Nuss weiterlesen

Miso aus der Region: Gekörntes aus dem Gärkeller

Ja, wen haben wir denn da? Ein halbes Jahr ist rum und im Gegensatz zu so manchem Küchenchef selbst, liebt es Miso zu reifen und genüsslich älter zu werden. Statt Soja und Reis wurden vor ein paar Monaten Buchweizen, Gerste und Hanf aus den bayerischen Breitengraden mit dem Koji-Pilz geimpft. Optisch auch ein Hingucker: schöne… Miso aus der Region: Gekörntes aus dem Gärkeller weiterlesen

Rauke sei Dank: Knoblauchfreier Aioli-Dip

Der Frühling bietet uns eine wunderbare Alternative nicht nach Knoblauch zu riechen, sondern ihn nur zu genießen. Die frischen, jungen, saftigen, grasgrünen, freudig im Wind wedelnden (meine Begeisterung für das folgende Pflänzchen sollte spätestens jetzt deutlich beim Leser angekommen sein) Blätter der Knoblauchsrauke geben uns ein wunderbares, an die Knolle erinnerndes Aroma. Dessen Ursprung ist… Rauke sei Dank: Knoblauchfreier Aioli-Dip weiterlesen

Kichererbsenwasser marsch! Mit Aquafaba in die Roten Beete

Aquafaba?! zu deutsch: Kichererbsenwasser… Kichererbsen-was? Ja, Kichererbsenwasser, also die Flüssigkeit, in der die Hülsenfrüchte für den Verzehr verweichlicht werden. Und ja: weil es nun ein Blogeintrag folgt, lässt sich wohl auch daraus nochmal etwas an(den-Herd)stellen. Vor gut zwei, drei Jahren wurde das Wässerchen lobgehudelt, hat es nicht nur zum Wikipedia-Eintrag sogar zu seiner eigenen Society… Kichererbsenwasser marsch! Mit Aquafaba in die Roten Beete weiterlesen

Gut gelaugte Fufu-Brezeln

Typisch süddeutsches Laugengebäck wird hier mal anders aufgebrezelt. Bayerisches Weizenmehl weicht Maniokmehl, um genau zu sein die feine Variante davon also Fufu. Der Teig besteht aus: 500 Gramm Mehl, davon 400 Gramm Fufu und 100 Gramm weißes Mehl 350 ml eigenhändig gemolkener Sojadrink 1 Päckchen Hefe 1 TL Salz Eine Messerspitze Zucker Schütt, schütt und… Gut gelaugte Fufu-Brezeln weiterlesen

Zwei Streich auf einen: Giersch herzhaft und süß

Erst gerodet und schon wieder am Sprießen – das erfordert neue Ideen. Giersch kann fein und rustikal zugleich. Gern verschreibe ich ein paar weitere Rezepte. Bei Zweifel  zwecks Nebenwirkungen etc. einfach den Chefkoch des Vertrauens fragen. Statt Ferment zwei streichfähige Versionen unserer lieb gewonnenen großen Plage, Giersch kann fein und rustikal zugleich. Gelüste nach etwas… Zwei Streich auf einen: Giersch herzhaft und süß weiterlesen

Breitwegerichblätter – Chutney kommt durchs offene Regionalfenster

„Geh mir ja nimmer aus dem Weg, Erich!“ Herzlich willkommen heißen wir nicht nur den spitzen, sondern auch den breiten Wegerich in unserer Küche. Besonders üppiges Blattgut, fernab von bäuerlichen Spritzergüssen und sonstigen nicht-umweltlichen Einflüssen, habe ich im Württembergischen entdeckt und in die bayerischen Lande importiert. Da die deutsche Südachse zusammenhalten sollte, geht das grade… Breitwegerichblätter – Chutney kommt durchs offene Regionalfenster weiterlesen

Kichererbses Verwandlung zu Scamorza

Kichererbsentrester, du in Hülle und Fülle vorhandenes Endprodukt der Kichererbsendrink-Produktion, wohin mit dir? Ab in den Ofen, schlag ich hiermit vor. Dann gehst du glatt als veganergeeigneter Cousin des Scamorza durch, sofern du vorher mit geräuchertem Paprikapulver scharfem grünen Paprikapulver (Spezialität aus ner Ecke Serbiens namens Vojvodina) Chilipulver Maniokmehl Rapsöl Intense-Miso gemixt wirst.

Die bittere Wahrheit rund um Kimchi – nur scheinbar alternativlos!

…ich muss jeden Leser enttäuschen, kein Skandal wird hier aufgedeckt. Kimchi ist nach wie vor so gut wie sein Ruf. Hat sich ja zum Trendsetter der Saison entwickelt. Kein Frühstücksfernsehen, keine Wartezimmerlektüre, kein noch so stilles Örtchen mehr, wo die unsagbaren Kräfte dieses Fermentierprodukts nicht angepriesen werden. Alles ist gefühlt ein bisschen Kimchi… Mitgehangen, mitgefangen.… Die bittere Wahrheit rund um Kimchi – nur scheinbar alternativlos! weiterlesen