Knusperbohnen mit african spices

Was wäre die Welt ohne Bohnen? Heute mal eine andere Variante der proteinreichen Beilage. Der Spice Mix Rootz durfte heute statt ans Wurzelgemüse an Hülsenfrüchte. Was steckt in dem Mix? U.a. die noch etwas unbekannten Aromen der schwarzafrikanischen Gewürzklassiker Rondelle, Pébé, Akpi und 4Coté. Anleitung für die afrikanischen Knusperbohnen 250 Gramm Bohnen über Nacht einweichen,… Knusperbohnen mit african spices weiterlesen

Gerstenflocken-Miso mit Zitrusnote

Oh, welch Inspirationen hat mir die jüngst erschienene Lektüre „Koji Alchemy“ gegeben. Sehr toll, dieses englische Schriftstück. Jeden Cent Wert und auch die Mühe, den Kampf mit dem englischen Fachjargon auf sich zu nehmen. Ein „citrus no waste-miso“ habe ich dort gefunden und etwas umgemodelt. Tonnenweise überflüssige Zitronenschalen hatte ich nicht, im Schrank jedoch getrocknete… Gerstenflocken-Miso mit Zitrusnote weiterlesen

Gut verwurzelt am Baum: Luftyams

Ach, wie schön, mal wieder eine neue Freude von Mutter Natur vor die Linse bekommen zu haben. Heute im Blickfeld: Luftyams. Herkunft: vom Baum. Genau Herkunft: vom Baum aus Kamerun. Entgegen so mancher Artgenossen wächst diese Knolle nicht unter der Erde, sondern eben in der Luft. Nicht nur runter vom Baum, sondern auch Hosen runter,… Gut verwurzelt am Baum: Luftyams weiterlesen

Rhabarber-Kimchi

Noch schnell ein Tipp bevor die Saison zu Ende geht: Probiert Rhabarber auch einmal als Kimchi. Die sauren Stangen lassen sich wunderbar als Ferment ansetzen. Meine Zutaten: Rhabarber in ca. 0,5 cm dicken Scheiben Frühlingszwiebeln Ingwer geraspelt Eine frische Chilischote in feinen Scheiben … und natürlich Salz (ca. 2 Prozent des Gemüsegewichts) Wie immer: Kneten,… Rhabarber-Kimchi weiterlesen

Rhabarber-Pickles – sauer statt süß

Rhabarberkompott und Co – lecker, aber dass es die feinen roten Stangen auch für herzhafte Angelegenheiten eine wirklich gute Figur machen, wird oft übersehen. Als Pickles einfach nur lecker. Zutaten: fünf große Stangen Rhabarber Kräuteressig je 1 Teelöffel gelbe Senfsaat, schwarze Pfefferkörner, Koriandersamen 2 Esslöffel Salz wer es scharf mag: eine frische Chilschote, in Streifen… Rhabarber-Pickles – sauer statt süß weiterlesen

Holunderblüten zum Knabbern

Meine Empfänglichkeit für die in Bayern so beliebten „Hollerkiachln“ ist relativ begrenzt. Nichtsdestotrotz (oder gerade deswegen?) müsste ich doch aus der derzeitigen wegzierenden weißen Pracht etwas zaubern können, das auch für die nicht so Kaffee und Kuchen orientierten einen genussvollen Happen darstellt. Gedacht – geschehen! Hier sind sie, die Holunderblüten zum Knabbern: Das Rezept sehr… Holunderblüten zum Knabbern weiterlesen

Lecker Hörnchen – Ahorn als Ferment

Gärade noch rechtzeitig, bevor der Sommer kommt, eine Kurzvorstellung unseres Saisonneulings: junge zarte Ahornblätter aus dem Gärglas. Das geht so fix, da Bedarf es gar keiner großen Worte: geschwind ein paar zarte Ahornblätter vom Baum stibitzen, diese in feine Streifen schneiden, salzen, eine Stunde warten und dann durchkneten. Fertig fürs Gärglas. Angemerkt sei noch, dass… Lecker Hörnchen – Ahorn als Ferment weiterlesen

Miso aus Gari

Miso sagt euch (noch) nichts? Eine herrliche Alternative zum klassischen Salz. Super für die nötige Würze in Suppen, Eintöpfen und Co. In Japan ist es besonders populär. Es gibt zig Versionen. Vor mittlerweile über einem Jahr habe ich ein Charge Miso mit Gari angesetzt. Gari ist grobes Maniokmehl, auch als Maniokgrieß bekannt, wird oft ähnlich… Miso aus Gari weiterlesen

Africa meets India – Chat masala mit Baobab

Es ist ja nicht so, als gäbe es in Afrika keine Mango und demzufolge auch kein Pulver von unreifen Mangos. Nichtsdestotrotz sortieren wir Amchuur, also das leicht säuerlichen Mangopulver, für unsere Gewürzmischung „Chat Masala goes Africa“ mal aus. Wer Chat Masala kennt, dem läuft gerade das Wasser im Mund zusammen. Eine geniale Mischung, weil sehr… Africa meets India – Chat masala mit Baobab weiterlesen

MOHNdlandung – Der weiße Schimmel reitet zum Erbsentempeh

Das hier ist ein Beitrag der Kategorie „keine Ahnung, warum mich dieser Gedanke geritten hat“. Ich kann nur sagen, „es rockt“. Erbsen, Mohn und ’ne Prise Chili als Tempeh anzusetzen, ist nicht verfänglich, sondern kann zu nem leckeren Input führen. Irgendwas zwischen leicht nussig, leicht süßlich (frische Markerbsen benutzt, keine getrockneten) und scharf. Entwickelt hat… MOHNdlandung – Der weiße Schimmel reitet zum Erbsentempeh weiterlesen

Grüner Schockmoment bei Hirse-Brötchen

Zugegebenermaßen sind meine Backerfahrung mangels Interesse an Kuchen und Co. relativ überschaubar. Einige Erfahrungen, wozu wildes Drucheinanderwürfeln von diversen Resten führen kann, habe ich dennoch gemacht, eine solch grüne Begegnung (ohne das bewusste Beifügen von Wildkräutern etc.) ist mir bisher jedoch noch nicht untergekommen. Aber fangen wir von vorne an. Folgende Zutaten haben sich in… Grüner Schockmoment bei Hirse-Brötchen weiterlesen

Sanft ohne Eingriff entsteint – wenn’s junge Zwetschgnmandl zur Olive wird

Eine Inspiration für die neue vegetarische Jagdsaison, die ja leider noch nicht eröffnet ist (Frühling – I miss you, come back soon!) – geöffnet habe ich aber dafür ein Glas aus der vergangenen. Im damaligen Visier meiner Kochflinte: Zwetschgenbäume und deren unreife Pracht. Im Gedächtnis massiv gekramt, aber das sollte die Zutatenliste von damals gewesen… Sanft ohne Eingriff entsteint – wenn’s junge Zwetschgnmandl zur Olive wird weiterlesen

Mozz mir mal nicht rum – die Walnuss macht diesen Käs‘

Mozzarella ist ja ein eher unauffälliger Zeitgenosse hinsichtlich seines Geschmacks. Wer nach ein wenig „Gaumenfreuden-Tuning“ lechzt und nebenbei auch gerade keine Kuh zum Melken von ein paar Liter Milch zur Hand hat, dem möchte ich folgendes Experiment auf den Weg geben. Vorab: optimal wäre es, wenn ihr ein paar Böhnchen gekocht habt die Tage, denn… Mozz mir mal nicht rum – die Walnuss macht diesen Käs‘ weiterlesen

Japanese Fastfood – Snack aus Alge

Gefühlt waren wir ja schon unterwegs in aller Herren und Damen Länder in diesem Blog. Langsam wird es mal wieder Zeit für eine Ausflug nach Japan. Über Miso, Natto und deren (Con)Sorten habe ich schon tonnenweise gepredigt, daher diesmal etwas kleines Feines, sprich ein Snack – sowohl als Lesestoff wie auch für den Gaumen und… Japanese Fastfood – Snack aus Alge weiterlesen

Literarische Würze – African Spices aufgeblättert

Ich bin völlig fasziniert. Tatsächlich haben es kamerunische Gewürze endlich in die Literatur geschafft. Yippie! Aber fangen wir von vorne an: was, wann, wo? Kürzlich ist ein neues Werk von Dr. Stuart Farrimond erschienen namens „Aromen kombinieren“ – und siehe da, die Unterteilung in Kontinente und Länder erlaubt es einen Blick nach Zentralafrika zu werfen.… Literarische Würze – African Spices aufgeblättert weiterlesen

Wer sich traut, mache KakaoKraut

… schon mal was von Sauerkrautschokokuchen gehört. Ui, da stellt es einem aber die Haare auf, oder? Ja, kann ich verstehen, denn ich mag auch keinen Schokokuchen…Sauerkraut aber schon. Bringt mich zum Gedankengang: was passiert eigentlich wenn man versucht, Weißkraut mit Kakao zu würzen und dann Sauerkraut draus werden zu lassen? Gedacht und getan, nun… Wer sich traut, mache KakaoKraut weiterlesen

Safou – die afrikanische Pflaume im Scheinwerferlicht von Flora Obscura

Schon satt von der Avocado und auf der Suche nach einer Alternative? Dann guckt euch einmal diese Pflaume hier näher an, ein Prachtexemplar, oder? Wieder einmal Zeit für ein klein bisschen Warenkunde, darauf aufbauend können wir ja die nächsten Experimente am Herd starten. Die Safou, also die afrikanische Pflaume (Spezialisten kennen sie auch unter dem… Safou – die afrikanische Pflaume im Scheinwerferlicht von Flora Obscura weiterlesen

Top of Gartenmelde auf den Grill

… okay, der Grill war es nicht ganz, eher das Grillgitter meines Ofens. Nichtsdestotrotz, maximal erwähnenswert, folgende kleine, völlig unkompliziert herzustellende Knabberei aus der Natur. Die Gartenmelde, ihres Zeichens auch weißer Gänsefuß genannt, habe ich ja kürzlich zu meiner Entdeckung meiner persönlichen Wildkräuter-Saison erkoren. Die Blätter haben sich schon klassisch als Spinat oder im Salat… Top of Gartenmelde auf den Grill weiterlesen

Quadratisch – praktisch – gut: plastikfreie Erbsen-Tempeh-Produktion

… das hat sich vergangene Woche erneut herausgestellt. Warum auch nicht mal ein kleines Wort über solche Küchen-Banalitäten verlieren?! Was mich schon seit längerem gestört hat, so sehr ich Tempeh liebe, und so praktisch diese perforierten Plastikbeutel sind, in denen mein Pilz sich so schön ausbreitet: muss ich hier tatsächlich Plastikbeutel verwenden? Zu meiner Ehrenrettung:… Quadratisch – praktisch – gut: plastikfreie Erbsen-Tempeh-Produktion weiterlesen

Wildkraut der Saison lässt cracken: Gänsefuß

Die Entdeckung eines neuen Wildkrauts pro Saison muss sein. Meine Würfel sind gefallen: Der weiße Gänsefuß ist es heuer. Von den Fans des englischen Rasens zwar noch nicht auf dem Level des Gierschs eingeordnet, dennoch ist auch er als Unkraut verschrien. Eigentlich jedoch ein sehr ertragreiche Zeitgenosse: seine Blätter lassen sich zu Spinat verarbeiten, die… Wildkraut der Saison lässt cracken: Gänsefuß weiterlesen