Knusperbohnen mit african spices

Was wäre die Welt ohne Bohnen? Heute mal eine andere Variante der proteinreichen Beilage. Der Spice Mix Rootz durfte heute statt ans Wurzelgemüse an Hülsenfrüchte. Was steckt in dem Mix? U.a. die noch etwas unbekannten Aromen der schwarzafrikanischen Gewürzklassiker Rondelle, Pébé, Akpi und 4Coté. Anleitung für die afrikanischen Knusperbohnen 250 Gramm Bohnen über Nacht einweichen,… Knusperbohnen mit african spices weiterlesen

Gut verwurzelt am Baum: Luftyams

Ach, wie schön, mal wieder eine neue Freude von Mutter Natur vor die Linse bekommen zu haben. Heute im Blickfeld: Luftyams. Herkunft: vom Baum. Genau Herkunft: vom Baum aus Kamerun. Entgegen so mancher Artgenossen wächst diese Knolle nicht unter der Erde, sondern eben in der Luft. Nicht nur runter vom Baum, sondern auch Hosen runter,… Gut verwurzelt am Baum: Luftyams weiterlesen

Rhabarber-Pickles – sauer statt süß

Rhabarberkompott und Co – lecker, aber dass es die feinen roten Stangen auch für herzhafte Angelegenheiten eine wirklich gute Figur machen, wird oft übersehen. Als Pickles einfach nur lecker. Zutaten: fünf große Stangen Rhabarber Kräuteressig je 1 Teelöffel gelbe Senfsaat, schwarze Pfefferkörner, Koriandersamen 2 Esslöffel Salz wer es scharf mag: eine frische Chilschote, in Streifen… Rhabarber-Pickles – sauer statt süß weiterlesen

Safou-Sößle – afrikanische Pflaume mit ein paar Scharfmachern

Anpfiff: Langsam starten wir in die Safousaison. Daher hier eine Inspiration, wie sich die afrikanische Pflaume mediterran verarbeiten lässt. Pur essen ist natürlich erlaubt, aber ein wenig Abwechslung schadet ja nie. 250g afrikanische Pflaume, nicht zu süß bzw. noch nicht zu reif, dürfen also ruhig etwas säuerlich sein (haptisch gedacht: ergo keine leicht zerquetschbaren Früchte)… Safou-Sößle – afrikanische Pflaume mit ein paar Scharfmachern weiterlesen

Aquafabulöses Zatar – mittendrin statt nur oben drauf

Dass die Gewürzmischung Zatar trotz oder gerade wegen ihrer Schlichtheit (oft besteht Zatar nur aus Sumach, Sesam und Thymian) ein ähnlich guter Gaumenschmaus wie Dukkah ist, sollte euch hoffentlich bekannt sein. Wenn nicht, dann habt ihr dringenden Nachholbedarf. Für eure grobe ORIENTierung: Zatar ist für die nordafrikanische und arabische Küche praktisch unverzichtbar. Es wird meisten… Aquafabulöses Zatar – mittendrin statt nur oben drauf weiterlesen

Just another Sauerkraut-Version …

Je länger der Winter, je länger die Fermentation. Heute mal wieder was Gesalzenes, das hatten wir doch schon länger nicht mehr im Angebot hier. Wem klassisch Sauerkraut auf den Gaumensenkel geht, kann diese Version ja einmal versuchen: Ab auf die Baustelle. Raspelt einen kleinen Kopf Weißkohl, eine rote Zwiebel und eine Karotte. Schnappt euch aus… Just another Sauerkraut-Version … weiterlesen

MOHNdlandung – Der weiße Schimmel reitet zum Erbsentempeh

Das hier ist ein Beitrag der Kategorie „keine Ahnung, warum mich dieser Gedanke geritten hat“. Ich kann nur sagen, „es rockt“. Erbsen, Mohn und ’ne Prise Chili als Tempeh anzusetzen, ist nicht verfänglich, sondern kann zu nem leckeren Input führen. Irgendwas zwischen leicht nussig, leicht süßlich (frische Markerbsen benutzt, keine getrockneten) und scharf. Entwickelt hat… MOHNdlandung – Der weiße Schimmel reitet zum Erbsentempeh weiterlesen

Gesprosste Linsen-Cräcker für Normal- oder Rohköstler

Rohköstler aufgepasst, wir greifen heute in eure Kiste und lassen es cräcken. Alle andern sind herzlich eingeladen mitzuknuspern, können ihren Herd auch ein paar Grad höher drehen, wenn sie a) keine Zeit zum Warten oder b) keinen Dörrautomaten haben. Preparation: Linsensprossen züchten. Nutzt die Zeit, in der ihr Abends noch nicht mit der Harke durch… Gesprosste Linsen-Cräcker für Normal- oder Rohköstler weiterlesen

Grüner Schockmoment bei Hirse-Brötchen

Zugegebenermaßen sind meine Backerfahrung mangels Interesse an Kuchen und Co. relativ überschaubar. Einige Erfahrungen, wozu wildes Drucheinanderwürfeln von diversen Resten führen kann, habe ich dennoch gemacht, eine solch grüne Begegnung (ohne das bewusste Beifügen von Wildkräutern etc.) ist mir bisher jedoch noch nicht untergekommen. Aber fangen wir von vorne an. Folgende Zutaten haben sich in… Grüner Schockmoment bei Hirse-Brötchen weiterlesen

Porridge für die wilde Hilde? Hagebutte und Co. sorgen für Würze

Wir machen heute einmal keine Länder-, sondern eine kleine Zeitreise und begeben uns auf die Spuren unserer lieben Hildegard von Bingen. Der Inhalt deines Mixers oder Mörsers: 3 TL Zimtblüten (weil diese etwas feiner als gewöhnliches Pulver, das es aber zur Not natürlich auch tut) 2 TL Galgant 2 TL Bertram 2 TL Anis 1… Porridge für die wilde Hilde? Hagebutte und Co. sorgen für Würze weiterlesen

Feines Granola aus Hafer und Buchweizen

Die Winterzeit legt Gemüseexperimente leider im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis. Wer rastet, der rostet aber, daher bedarf es ein paar anderer Küchentätigkeiten. Hoch im Kurs ist derzeit die Granola-Herstellung, u.a. weil die bisherigen Chargen im unmittelbaren Umkreis eine begeisterte Abnehmerschar gefunden haben. Hier die Zutaten für ein paar Portionen Hafer-Buchweizen-Frühstück: 250g Haferflocken Feinblatt… Feines Granola aus Hafer und Buchweizen weiterlesen

Afrikanische Cräcker – an Maniokmehl und Erdnuss knabbern

Once more ein kleiner Trip in den Süden. Neue Ladung an Fufu eingetroffen:  fermentiertes feines Maniokmehl ist also back in the kitchen. Ein Allrounder, stärkehaltig und bindefähig auch wenn komplett glutenfrei. Let’s Crack around… Was sind die Basics? Fufu (150 g), Okara (3 Esslöffel), Egusi (75g) und Njansang (25g) Was macht die Würze diesmal aus?… Afrikanische Cräcker – an Maniokmehl und Erdnuss knabbern weiterlesen

Mozz mir mal nicht rum – die Walnuss macht diesen Käs‘

Mozzarella ist ja ein eher unauffälliger Zeitgenosse hinsichtlich seines Geschmacks. Wer nach ein wenig „Gaumenfreuden-Tuning“ lechzt und nebenbei auch gerade keine Kuh zum Melken von ein paar Liter Milch zur Hand hat, dem möchte ich folgendes Experiment auf den Weg geben. Vorab: optimal wäre es, wenn ihr ein paar Böhnchen gekocht habt die Tage, denn… Mozz mir mal nicht rum – die Walnuss macht diesen Käs‘ weiterlesen

Lupine goes Cranberry-Granola – Glutenfrei aus Versehen

Meine Krux mit dem gekauften Granola – selbst wenn als „weniger Zucker“ deklariert – meine Herren und Damen, da hab ich das Gefühl, ich könnt mir auch gleich einen von diesen zuckersüßen Müsliriegeln zuführen. Höchstens erträglich nach einem Mix mit nem Päckchen weiterer Flocken… Daher hier der Bericht zu meinem Versuch mal eine Alternative zu… Lupine goes Cranberry-Granola – Glutenfrei aus Versehen weiterlesen

Safou – die afrikanische Pflaume im Scheinwerferlicht von Flora Obscura

Schon satt von der Avocado und auf der Suche nach einer Alternative? Dann guckt euch einmal diese Pflaume hier näher an, ein Prachtexemplar, oder? Wieder einmal Zeit für ein klein bisschen Warenkunde, darauf aufbauend können wir ja die nächsten Experimente am Herd starten. Die Safou, also die afrikanische Pflaume (Spezialisten kennen sie auch unter dem… Safou – die afrikanische Pflaume im Scheinwerferlicht von Flora Obscura weiterlesen

Quadratisch – praktisch – gut: plastikfreie Erbsen-Tempeh-Produktion

… das hat sich vergangene Woche erneut herausgestellt. Warum auch nicht mal ein kleines Wort über solche Küchen-Banalitäten verlieren?! Was mich schon seit längerem gestört hat, so sehr ich Tempeh liebe, und so praktisch diese perforierten Plastikbeutel sind, in denen mein Pilz sich so schön ausbreitet: muss ich hier tatsächlich Plastikbeutel verwenden? Zu meiner Ehrenrettung:… Quadratisch – praktisch – gut: plastikfreie Erbsen-Tempeh-Produktion weiterlesen

Wildkraut der Saison lässt cracken: Gänsefuß

Die Entdeckung eines neuen Wildkrauts pro Saison muss sein. Meine Würfel sind gefallen: Der weiße Gänsefuß ist es heuer. Von den Fans des englischen Rasens zwar noch nicht auf dem Level des Gierschs eingeordnet, dennoch ist auch er als Unkraut verschrien. Eigentlich jedoch ein sehr ertragreiche Zeitgenosse: seine Blätter lassen sich zu Spinat verarbeiten, die… Wildkraut der Saison lässt cracken: Gänsefuß weiterlesen

Geröstete Sellerieblätter- Gemüsechips

Eine tolle Knolle: wächst oben wie unten dieser Sellerie. Als Staude bringt er oft massive Blattwerk mit. Lässt sich bestens weiterverarbeiten… Blätter des (Sangen)-Selleries von den Stielen befreit Rapsöl Paprikapulver Oregano Salz, Pfeffer Ab in eine Schüssel und alles gut durchmischen. Dann auf dem Backblech verteilen und bei ca. 100 Grad rösten. Dafür ein bisschen… Geröstete Sellerieblätter- Gemüsechips weiterlesen

Radius erweiternd: auch Radieschenblatt macht satt

Seid „Foodwasten“ gesellschaftlich verpönt wird, lässt sich endlich schonungslos alles verwenden in der vegetarischen Küche, was nicht bei 3 auf dem Baum ist – sogar ohne schiefe Blicke zu ernten, stattdessen hagelt es Nachhaltigkeitscredits. Wer weiss, wenn das jüngste Gericht ansteht, evtl. werden die einem dann sogar gutgeschrieben. Bleiben wir vorerst aber lieber am irdischen… Radius erweiternd: auch Radieschenblatt macht satt weiterlesen

Kichererbsenwasser marsch! Mit Aquafaba in die Roten Beete

Aquafaba?! zu deutsch: Kichererbsenwasser… Kichererbsen-was? Ja, Kichererbsenwasser, also die Flüssigkeit, in der die Hülsenfrüchte für den Verzehr verweichlicht werden. Und ja: weil es nun ein Blogeintrag folgt, lässt sich wohl auch daraus nochmal etwas an(den-Herd)stellen. Vor gut zwei, drei Jahren wurde das Wässerchen lobgehudelt, hat es nicht nur zum Wikipedia-Eintrag sogar zu seiner eigenen Society… Kichererbsenwasser marsch! Mit Aquafaba in die Roten Beete weiterlesen